Verwendungszweck
Anschaffung einer Baby Spule für eine echtzeit-MRT-Diagnostik bei herzkranken Kindern

Über die UMG-Spendenaktion: GROSSES HERZ FÜR KLEINE HERZEN

Schonender, schneller, genauer: Echtzeit-MRT für kleine Herzpatienten

Ungefähr eines von 100 Kindern wird in Deutschland mit einem Herzfehler geboren. Die aufwändige Behandlung erfordert die Zusammenarbeit von Spezialisten, wie sie in der Kinderherzklinik der UMG zur Verfügung stehen. Dafür braucht es eine genaue Diagnose. Doch um die fehlgebildeten Herzstrukturen und -funktionen so detailliert wie möglich abbilden zu können, muss bei vielen der kleinen Patienten in Vollnarkose einer Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden. Dabei wird ein dünner Schlauch unter Röntgendurchleuchtung in die winzigen Herzkammern eingeführt. Eine wesentlich schonendere, weil nicht invasive und strahlungsfreie Methode stellt die Magnetresonanztomographie des Herzens (MRT) dar.

In der Universitätsmedizin Göttingen steht eines der wenigen Echtzeit-Magnetresonanztomografie (MRT)-Geräte weltweit. Dieses verwendet ein völlig neues Bildgebungsverfahren, das so genannte „Real-Time-MRT“. Es handelt sich um ein Diagnostikverfahren, das gemeinsam von Forschern am Wissenschaftsstandort „Göttingen Campus“ entwickelt wurde. Dabei kann man dem Herzen ohne weitere Eingriffe in Echtzeit beim Schlagen zusehen. Möglich machen dies ultraschnelle und extrem hochauflösende Bildsequenzen. Zugleich verkürzt sich die Untersuchungszeit enorm. Operationen, wie auch andere Eingriffe am Herzen, können durch die präzisere Diagnostik wesentlich besser geplant werden.

Bei Erwachsenen wird diese neue strahlenfreie Technik bereits im Forschungszusammenhang erfolgreich angewendet – nicht jedoch bei Babys und Kleinkinder!

DAS WOLLEN WIR ÄNDERN! HELFEN SIE MIT!
Wir wollen, dass in Zukunft auch unsere kleinsten Herzpatienten von der Methode der Echtzeit-MRT-Diagnostik profitieren. Dafür bedarf es eines wissenschaftlichen Forschungsprojektes.
Es soll herausfinden, wie dieses innovative Bildgebungsverfahren auf die besonderen Bedürfnisse der kleinen Patienten angepasst werden kann. Technisch gibt es bereits eine spezielle Antenne, eine sogenannte „Baby-Spule“. Dieses Gerät wird am Körper des Kindes angelegt. Es soll künftig die besonders feinen Strukturen kindlicher Herzen in hoher Auflösung im Echtzeit-MRT darstellen können. Die „Baby-Spule“ wurde in Einzelfällen ausprobiert und lieferte erste vielversprechende Ergebnisse. Die Kosten für eine solche Spule belaufen sich auf 45.000 Euro.

Quelle: http://www.med.uni-goettingen.de/de/content/service/grosses-herz.html

Kontakt

Gabriele Schreiber
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